Sonntag, 2. Februar 2014

Übern Tellerrand: Thank you for eating

So nun habe ich also die letzte Gastbloggerin für euch. Hierbei handelt es sich um eine meine Lieblingsmädels: Liv von Thank you for eating. Viele von euch kennen ihren wundervollen Blog sicher schon. Aber ich möchte euch trotzdem noch sagen wie toll er ist. Er hat einfach eine wundervolle Mischung aus herzhaften und süßen Dingen sowie richtig tollen DIY. Vor allem ihr Harry Potter DIY war einfach wunderbar. Die liebe Liv ist eine der Bloggerinnen, die mich dazu veranlasst haben, selbst zu bloggen. Außerdem ist sie immer für mich da, wenn ich mal irgendwelche fragen haben. Dafür möcht ich dir hiernochmal danken, Liv: Danke ♥ 

Genug geschwafelt: Vorhang auf für Liv.


Hallo ihr Lieben!
Überraschung! Heute habe ich das Zepter bei den Glücksmomenten aus der Küche in die Hand genommen – und Sini darf sich mit einem großen Kakao auf die Couch verkrümeln!
Ich hatte mir als kleinen (aber nicht sehr strengen) Vorsatz für das neue Jahr vorgenommen, bewusst weniger Fleisch zu essen und mich nach schmackhaften Alternativen umzusehen. Natürlich steht Tofu da an erster Stelle! Jetzt denken bestimmt einige „Och neeee… Kein Tofu! Der schmeckt doch nach gar nichts und hat so eine gaaaanz komische Konsistenz!“- FALSCH!
Ich überzeuge euch heute, dass Tofu sehr wohl knusprig und schmackhaft werden kann! Vertraut mir. Ich weiß wovon ich rede. Großes Tofuehrenwort!


Gebratener Tofu in Ingwer-Knoblauch-Marinade mit Sojasprossen und Glasnudeln

Was ihr braucht
für 2 Personen
-          250 g Tofu
-          eine halbe Tasse Dinkelmehl
-          Öl für die Pfanne + 3 EL für die Marinade
-          1 große Knoblauchzehe
-          ein daumengroßes Stück Ingwer, geschält
-          3 EL Sojasoße
-          5 EL Teriyaki-Soße
-          2 EL Honig
-          2-3 TL Palmzucker (optional 1 TL normaler Zucker)
-          2 TL Zitronensaft
-          ½ TL getrocknete Chili
-          1 TL Korianderpulver (optional kleine Handvoll Korianderblätter, gehackt)
-          ½ TL Curcuma
-          1 TL Paprikapulver
-          2 Handvoll Sojabohnensprossen, gewaschen
-          300-350 g Glasnudeln

Wie ihr es macht
1 Schneidet den Tofu erst in Scheiben, dann in Würfel. Gebt das Dinkelmehl zusammen mit den Tofuwürfeln in eine Schüssel und vermischt alles gründlich miteinander, bis jeder Würfel mit einer Mehlschicht bedeckt ist (keine Angst, es bleibt etwas Mehl in der Schüssel zurück!)
Erhitzt eine Pfanne auf dem Herd und gebt etwas Öl hinzu. Bratet die Tofuwürfel nun von allen Seiten knusprig an (ca. 2-3 Minuten pro Seite).
2 In der Zwischenzeit hackt ihr den Knoblauch und gebt ihn in euren Mörser (optional in eine Schüssel). Dazu reibt ihr den Ingwer (so bleibt das Fasrige draußen) und gebt die restlichen Zutaten für die Marinade hinzu (bis zum Paprikapulver!). Mit eurem Stößel könnt ihr noch mal alles gut verreiben und verrühren – ansonsten mischt ihr einfach alles mit einem großen Löffel durch!
Schmeckt noch mal kurz ab (der eine mag es mehr süß, der andere mehr scharf.)
3 Sind eure Tofuwürfel von allen Seiten knusprig, zieht ihr die Pfanne vom Herd und gießt eure Marinade hinzu. Das ganze brutzelt nun schön vor sich hin und dickt nach kurzer Zeit ein!
Werft eure Sojasprossen hinein und stellt alles zurück auf die nun ausgeschaltete Herdplatte.
4 Bereitet eure Glasnudeln nach Packungsanleitung zu und rührt nebenbei immer mal wieder die Tofuwürfel durch, damit die Marinade nicht zu dick wird.
Richtet eure Glasnudeln dann zusammen mit den Tofuwürfel und Sojasprossen an.
Fertig

Mhmmm – und da sagt noch mal einer, Tofu wäre fad!

Ich hoffe, das Rezept gefällt euch – ihr könnt die Sojasprossen natürlich auch durch anderes (eventuell vorgekochtes) Gemüse ersetzen! Macht einfach, worauf ihr Lust habt!
Einen Dank noch einmal an die liebe Sini, dass ich hier zu Gast sein durfte – es hat mir viel Spaß und Freude bereitet!
Alles Liebe von Liv von Thank you for eating.!

Und auch hier nochmal Danke für deinen wundervollen Gastpost! Das sieht einfach köstlich aus und werd ich sicher mal  nachmachen. Mal sehen, ob ich da die Fleischverfechter, die sich meine Familie nennt, dazu bekomme, das zu essen! 


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