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Montag, 19. August 2013

Was machen mit 6 Avocados...?

Ich liebe Avocados. Avocados sind so unglaublich vielseitig. Man kann herzhafte und JA sogar süße Sachen damit veranstalten! Faszinierend oder?
Meine Mutter war letzte Woche mit einer Freundin auf dem Hamburger Fischmarkt und hat mir 6 wunderschöne Avocados für nur 2€ mitgebracht. Ein wirklich toller Preis, wenn man bedenkt was ich für eine bei Rewe bezahle...
Naja, und diese Avocados wollten natürlich verbraucht werden! Ich wollte eigentlich mal was neues ausprobieren...aber altes bewehrt sich dann doch meist.


Also wurde aus der ersten 3 Avocados leckere Guacamole. Auf Baguette oder zum Dippen für Taccos oder als Füllung für Tortillas...Echt unglaublich oder? Wenn ich daran denke würde ich jetzte gerne noch ein Schälchen haben aber leider ist so schnell alle gewesen. 


Man findet aber auch wirklich tausende verschiedene Rezepte für Guacamole. Jeder macht sie anders. 

Aber hier gebe ich euch mal das Rezept, wie ich sie diesmal gemacht habe. 

Von dieser Menge sind zusammen mit Baguette und Salat 5 Leute satt geworden. 




Zutaten:

3 Avocados
1 Zwiebel, klein gehackt
1 Knoblauchzehe
2-3 EL Saft einer Limette
6 Cherrytomaten, klein geschnitten
Salz und Pfeffer

Wenn ihr es schärfer mögt, schmeckt auch eine rote Chilischote (natürlich kleingeschnitten) darin noch wunderbar!


Zubereitung:

Die Avocados halbieren und den Kern entfernen. Am besten mit einem Löffel das Fruchtfleisch zusammen mit dem Limettensaft in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Nun die Cherrytomatenstückchen mit der gehackten Zwiebel unterheben. Die Knoblauchzehe hineindrücken umrühren und nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig. 



Achja, der/die Gewinner/in für mein erstes Give Away steht fest! -klick-

Dienstag, 9. Juli 2013

Cheeeeeeeeeesecake-Bars

Neulich hatte ich einen kleinen Spielenachmittag mit zwei Freundinnen geplant. Ja...sowas kann man auch mit Anfang 20 noch machen oder? Ich liebe Brettspiele. 
Leider konnten wir nicht wie geplant draußen spielen sondern mussten alles in unser Esszimmer verlegen, da es doch recht viel regnete.

Da es ja wie gesagt Nachmittags stattfand, wollte ich gerne etwas kleines zum Naschen beitragen. Und siehe da? Wie es der Zufall so wollte, postete die liebe Sabrina von Starlights in the Kitchen, einer meiner Lieblingsblogs, eine super tolles Rezept für Cheesecake-Bars mit Beeren und Limette. 
Spannend fand ich die Kombination mit dem Käse und der Limette und deshalb musste ich die einfach sofort nachmachen.

Und sie waren wirklich sowas von unglaublich lecker. Durch die Beeren, der Limette und gekühlt auch im Sommer ein Genuss ♥ Ich liebe es. Selber bin ich nie auf die Idee gekommen, einfach mal Limettensaft mit in die Frischkäsecreme zu machen. Hmmm. Yam yam. Aber probiert es am besten selber aus...am besten schnell und dann bei dem tollen Sonnenschein draußen genießen.

Ich habe das Rezept allerdings leicht abgewandelt. Aber nicht weil es mir nicht gefiel, sondern weil ich noch Hobbits daheim hatte und die wegmussten. Außerdem habe ich keine Johannisbeeren bekommen. Aber ihr könnt natürlich die Beeren nutzen, die ihr möchtet. 


Zutaten:
Boden:
200g Hobbits (Kekse)
90g Butter

Frischkäsecreme:
500g Frischkäse
3 Eier
1 Pck. Vanillezucker
1 Limette (Saft und Schalenabrieb)
100g Zucker
100g Blaubeeren
100g Himbeeren

Genutzt habe ich eine viereckige Brownieform mit 20 x 20

Zubereitung:
Die Kekse zermahlen. Ich habe dafür die Kekse in eine Tüte gepackt und mit einer Flasche drüber gerollt und darauf rumgekloppt, bis sie endlich recht fein waren. Allerdings lasse ich immer noch ein paar größere Stücke. Warum? Hm...Ich mag das einfach so :)
Währenddessen schmelzt ihr die Butter und gebt sie dann mit den Kekskrümeln in eine Schüssel und rührt alles durch, bis die Kekskrümel feucht sind. 

Die Backform solltet ihr am besten mit Backpapier auslegen, wenn ihr, wie ich, keine Form mit herausnehmbaren Boden habt. 
Gebt die Keks-Buttermischung in die Form und drückt alles gut fest, sodass der Boden komplett bedeckt ist. Ab damit für 10 Minuten in den auf 175°C vorgeheizten Ofen.

Während der Boden backt könnt ihr die Creme vorbereiten. Alles außer die Beeren zu einer Creme verrühren. Die Creme gebt ihr nun auf den leicht abgekühlten Boden und verteilt die Beeren darauf. Ich habe noch ein paar Beeren auf den Boden gegeben bevor ich die Creme darauf gab. Aber das könnt ihr ja machen wie ihr mögt. 
Den Cheesecake backt ihr den ca. 45-50 Minuten. Anschließend gut abkühlen lassen und in "Bars" schneiden. Nun bis zum Verzehr in Kühlschrank stellen und dann GENIEßEN. 


Samstag, 8. Juni 2013

Rhabarbersirup

Leider ist die Rhabarberzeit ja schon bald wieder vorbei...ich bin deswegen wirklich ein klein wenig traurig. 
Dieses  Jahr hab ich auch echt so einiges daraus gemacht...unglaublich. Und es gibt so viele Dinge mehr!!! Zum Beispiel wollte ich den Rhabarberketchup noch versuchen...aber ich glaub das schaff ich nicht mehr. Egal, vielleicht komm ich ja noch dazu. 


Jetzt habe ich jedenfalls für leckeren Rhabarbersirup entschieden. Da meine Oma im Garten Himbeer-Rhabarber hat (außen UND innen rot) ist er wirklich so richtig rot geworden. :) Er sieht dann in Verbindung mit Mineralwasser hübsch pink aus. 

Natürlich könnt ihr auch anderen Rhabarber nehmen. Einfach die Schale dran lassen. 
Meine Oma wollte ihn mit mir erst schälen. Aber ich sagte ihr, dass ich den nie schäle und sie schaute mich ganz verwundert an und fragte, ob das dann nicht voll hart wäre beim essen. Da sagte ich ihr, dass ich bei meinem Rhabarberkuchen mit Baiser auch die Schale drangelassen habe. Sie war ganz entzückt und meinte, dass man auch im Alter immer noch dazulernt und sie die Schale jetzt auch immer dran lässt. Ist meine Oma nicht niedlich? :) 

So nun bekommt ihr das Rezept. Eigentlich wollte ich noch warten, aber da ja, wie bereits oben erwähnt, die Zeit fast vorbei ist, wollte ich es euch noch geben damit ihr ihn noch machen könnt. Das Rezept habe ich von diesem Blog -klick-. 



Zutaten für ca. 1 1/2 Liter:
1Kg Rhabarber
ca. 600g Zucker
350ml Wasser
Saft einer halben Limette

Zubereitung:

Rhabarber waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Enden hierbei wegwerfen, die sind ja meist nicht so schön. Ab mit dem Rhabarber in einen großen Topf. Gebt den Zucker dazu und rührt alles gut durch. Nun lasst den Rhabarber lange lange lange ziehen, bis er ordentlich Saft verloren hat. Ich habe ihn 3 Stunden ziehen lassen. 

Nun gebt ihr das Wasser und den Saft der halben Limette dazu. Lasst es einmal kurz aufkochen und anschließend ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Der Rhabarber müsste dann zu Muß zerfallen  sein. 


Den Rhabarber durch ein feines Sieb (mein Sieb ist so klein, dass ich echt ewig gebraucht habe...aber die Mühe ist es definitiv wert) in einen etwas kleineren Topf gießen. Den Rhabarbermuß aber noch gut ausdrücken, da kommt noch so einiges raus. Den Sirup kurz aufkochen lassen und noch heiß in eine sterilisierte Flasche geben, verschließen und an einen kalten, schattigen Ort auskühlen lassen. 




Ich habe zwar keine großartige Erfahrung mit selbstgemachtem Sirup, aber ich denke, dass er sich (wenn ihr ihn kühl und dunkel lagert, bestimmt 3 Monate hält. 

Und wenn ihr ein paar Ideen habt, was ich so mit dem leckeren Sirup anstellen könnte, postet sie unten! Ich würde mich sehr freuen ♥